Addison Lohn

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Addison Lohn

Beitragvon Andreas » Mi 3. Dez 2008, 16:28

Hallo,

hat schon jemand das Abenteuer "Wechsel Lohn von SBS zu Addison" hinter sich ? Wir sind gerade dabei.

Grüsse aus Berlin

Andreas Weithaler
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Tremel » Do 4. Dez 2008, 00:34

Hallo Herr Weithaler,

da Sie ja vom SBS-Lohn wechseln möchten, können Sie ja auch am besten beurteilen, in welchen Bereichen man sich verbessert und in welchen man sich verschlechtert. Dies würde mich auch mal sehr interessieren, da doch in der Vergangenheit sehr oft (zu großen Teilen für mich unverständlich) Kritik am SBS-Lohn geäußert wurde.
Mit freundlichen Grüßen

Andreas Tremel
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Andreas » Di 9. Dez 2008, 18:32

Hallo,

wir stecken mitten drin im Wechsel. Einer der Gründe war, "Addison Lohn goes 10it" also die Implementierung des Addison Lohn in die 10it Oberfläche.

Dies wird es aber erst nächstes Jahr geben.

Es klingt mir noch in den Ohren.....in 10it kann man zwischen NG und 10it hin und her wechseln und die Mandanten dort bearbeiten wo man mag (ganz grob gesagt) Bei SBS und Addison Lohn kann man nur entweder oder bearbeiten.

Aber es ist noch viiieeel schlimmer. Wir haben jetzt per 30.11./01.12. umgestellt.
Alle Änderungen vor Dezember müssen in SBS gemacht werden. Dann kann man die geänderten Daten per "Einzelübertragung" nach Addison bekommen oder man geht auf Nummer Sicher und macht das per Hand. Und dann kommt der Bonbon....Differenz der BN ausrechnen und alles schön per Hand in SV Net eintragen (da ja die Dateinummern in Addison weitergezählt werden kann man aus SBS heraus nichts mehr übertragen). Dann macht man eine berichtigte LoSt Anmeldung in SBS (mal sehen wie das geht). Wenn man nun noch die DTA, die man ja aus Addison heraus erzeugt (dort sind ja nur die Daten für 12/08 drin) per Hand um die geänderten Daten die in SBS erzeugt wurden, ergänzt bzw. ändert ist man schoooon fertig.

Hat man nun auch noch das Glück das BAT Modul von SBS mit eigenen Tabellen bestückt zu haben, dann kommen zwar die Gehaltsdaten 01-11/08 in Addison an aber anschließend kann man alle Tabellen nachpflegen, alle Lohnarten nachpflegen, und alle Gehaltsabrechnungen vollkommen neu mit den Lohnarten und den Zahlungsdaten eintragen. Die Teilzeitstunden werden übertragen landen aber dort, wo die Gesamtzeit (38,5 Stunden) steht, das bedeutet: jede Teilzeitkraft erhält VOLLEN Lohn.

Aber noch viel schöner sind die Sachen die man nicht sofort entdeckt. In Addison werden alle Mandanten auf den mittleren Beitrag zur U1 gesetzt, ganz egal was und wie man das in SBS geschlüsselt hat.

Den ersten Fehler habe ich in Addison auch schon entdeckt. Bei dem Freiwilligen sozialem Jahr muß man den AV Beitrag nicht vom Gehalt sondern von der Bezugsgröße berechnen. Eigentlich ein alter Hut.....aber nicht für Addison. Es wird dann ein Update geben in dem dies drin ist. Ich war echt fassungslos als ich das gesagt bekommen habe. In der Zwischenzeit....muß man dies...per SV Net... :evil: !

Von der Bedienung her liegt es mir deutlich mehr als SBS (bin ein Windows Kind), man findet alles dort wo man es vermutet. Dienstwage ist wunderbar simpel (man trägt 3 Zahlen ein und den Rest macht die Software). Jobketten lassen sich schnell und einfach anlegen und bestücken. AAG ist dafür eine Katastrophe....man muß alles von Hand eintragen aber SBS hat dies ja auch nicht auf die Reihe bekommen (AAG nach Arbeitstagen und SBS rechnet falsch).

Ich werde dann weiter berichten wenn der erste Monat durch ist.

Grüsse aus Berlin

Andreas Weithaler
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Tremel » Di 9. Dez 2008, 20:10

Hallo Herr Weithaler,

so in etwa habe ich mir diese Prozedur auch irgendwo vorgestellt und fühle mich nicht zuletzt durch Ihren Beitrag in meiner Entscheidung zu Schleupen zu wechseln doch bestätigt. Als Nutzer des SBS-Lohnes habe ich keinerlei Bedürfnis nach Veränderung (des Anbieters) verspürt, würde jedoch einige Dinge im SBS-Lohn gern anders haben. Rein fachlich gesehen ist der SBS-Lohn jedoch auf sehr hohem Niveau und da muß Addison wohl auch erst einmal hinkommen. Wer die Komplexheit einer Lohnabrechnung kennt, und da gehören Sie zweifelsfrei dazu, sollte bereits im Vorfeld mit derartigen Problemen beim Umstieg rechnen. Dass dies eine Art Himmelfahrtskommando wird, kann man sicherlich nicht vorher erahnen, jedoch kann man auch persönlich einiges zur Entschärfung der Situation beitragen. So hätte ich persönlich NIEMALS innerhalb eines Jahres umgestellt, auch wenn die Addison-Leute dies damals auf den Dialogtagen immer propagiert haben.
Bezüglich Ihrer Umstiegsmotivation kann ich persönlich Ihre Gründe nicht nachvollziehen. Ich gebe Ihnen zwar Recht, dass der SBS-Lohn vom logischen Aufbau her und auch von der Bedienung für Neueinsteiger eine mächtige komplexe Hürde darstellt. Hat man sich jedoch daran gewöhnt, ist dieser Fakt jedoch kein wirklicher Nachteil mehr. Ein Umstieg aufgrund besserer Bedienung und hübscherer Fenster spricht m.E. nicht unbedingt für die notwendige Sensibilisierung hinsichtlich möglicher Probleme und Konstellationen. Aus meiner Sicht muß eine Lohnsoftware umfassend und korrekt funktionieren. Für "Bastelarbeiten" wäre mir da diese Spielwiese einfach zu komplex und vor allem die Risiken der Ensteheung von (unbeabsichtigten) Fehlern und die daraus entstehenden Folgen (z.B. Haftung etc.) unvorhersehbar. Das solche Fehler wohl leider zwangsläufig entstehen können, wenn man nicht wie Sie sehr sehr viel Zeit investiert, haben Sie ja mit Ihren Beitrag quasi bestätigt. Das Gute an dieser Geschichte ist wohl, dass andere Anwender von Ihren Erfahrungen profitieren können und sich somit Fehler vermeiden lassen. Das Schlechte ist wohl eher die Tatsache, dass wohl jeder, der sich für tsenit und damit für Addison entschieden hat, früher oder später diese Umstellung wird durchführen müssen.
Ich bin jedenfalls einmal sehr gespannt, wie Sie die Unterschiede zwischen beiden Programmen bewerten werden und ob denn vom Gesamtpaket her der Addison-Lohn wirklich so viel besser sein wird, wie es Addison selber gern propagiert und dabei sollten wir die Integration in die Gesamtlösung mal außen vorlassen.
Mit freundlichen Grüßen

Andreas Tremel
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Re: Addison Lohn

Beitragvon RainerWK » Mi 10. Dez 2008, 17:43

Tremel hat geschrieben:so in etwa habe ich mir diese Prozedur auch irgendwo vorgestellt und fühle mich nicht zuletzt durch Ihren Beitrag in meiner Entscheidung zu Schleupen zu wechseln doch bestätigt. Als Nutzer des SBS-Lohnes habe ich keinerlei Bedürfnis nach Veränderung (des Anbieters) verspürt, würde jedoch einige Dinge im SBS-Lohn gern anders haben. Rein fachlich gesehen ist der SBS-Lohn jedoch auf sehr hohem Niveau und da muß Addison wohl auch erst einmal hinkommen. Wer die Komplexheit einer Lohnabrechnung kennt, und da gehören Sie zweifelsfrei dazu, sollte bereits im Vorfeld mit derartigen Problemen beim Umstieg rechnen. Dass dies eine Art Himmelfahrtskommando wird, kann man sicherlich nicht vorher erahnen, jedoch kann man auch persönlich einiges zur Entschärfung der Situation beitragen. So hätte ich persönlich NIEMALS innerhalb eines Jahres umgestellt, auch wenn die Addison-Leute dies damals auf den Dialogtagen immer propagiert haben.


Aber das ist doch kein Grund irgendwelche Entscheidungen zu fällen. Bloß nix ändern....es treten Komplikationen auf.
Ich meine.....
wie blauäugig muss man sein, wenn man glaubt, man könne Daten von einem System in ein anderes übernehmen ohne Mehrarbeit zu leisten.
Für solche Sachen würde ich in der Planung immer von Zeit x 2 ausgehen... Alles andere ist Augenwischerei..... und sollte es widererwarten doch schneller gehen.... schön.
Schauen Sie sich Datev Kanzleilohn an.... da kann auch schon mal ab und an ein Update zum Himmelfahrtskommando werden, obwohl man es nicht erwarten würde.... Gottlob in den letzten Monaten nicht :)

Tremel hat geschrieben:Bezüglich Ihrer Umstiegsmotivation kann ich persönlich Ihre Gründe nicht nachvollziehen. Ich gebe Ihnen zwar Recht, dass der SBS-Lohn vom logischen Aufbau her und auch von der Bedienung für Neueinsteiger eine mächtige komplexe Hürde darstellt. Hat man sich jedoch daran gewöhnt, ist dieser Fakt jedoch kein wirklicher Nachteil mehr. Ein Umstieg aufgrund besserer Bedienung und hübscherer Fenster spricht m.E. nicht unbedingt für die notwendige Sensibilisierung hinsichtlich möglicher Probleme und Konstellationen. Aus meiner Sicht muß eine Lohnsoftware umfassend und korrekt funktionieren.


Ja sicher kann man nach der Buchhalterregel verfahren.... das war schon immer so..... wo kommen wir denn da hin... da könnte ja jeder kommen...
aber ab und an ist ein Schritt zurück doch sicher angebracht um zu betrachten, ob die Vorgehensweise wirklich sinnig ist.
Ich kann es gottlob für keines der beiden Systeme beurteilen.


Tremel hat geschrieben: Das Gute an dieser Geschichte ist wohl, dass andere Anwender von Ihren Erfahrungen profitieren können und sich somit Fehler vermeiden lassen. Das Schlechte ist wohl eher die Tatsache, dass wohl jeder, der sich für tsenit und damit für Addison entschieden hat, früher oder später diese Umstellung wird durchführen müssen.
vorlassen.


Hmmm... Das Schlechte......

Ein bissl hört sich das für mich immer so an als müssen Sie sich selbst noch davon überzeugen, das der Wechsel zu Schleupen der richtige Weg war.
Grüße
Rainer Wenning-Künne
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Tremel » Do 11. Dez 2008, 10:27

Hallo Herr Wenning-Künne,

RainerWK hat geschrieben:Ein bissl hört sich das für mich immer so an als müssen Sie sich selbst noch davon überzeugen, das der Wechsel zu Schleupen der richtige Weg war.


Für tsenit-Anwender war und ist es vielleicht sogar noch die spannendste Frage des Jahres nach dem richtigen Weg für Zukunft. Das ist nun einmal so und es geht ja auch um einiges, gerade halt für uns Anwender. Und natürlich muß oder besser gesagt mußte man eine Entscheidung treffen, deren Konsequenzen man bestenfalls grob abschätzen konnte, jedoch m.E. zu keiner Zeit verlässlich zu prognostizieren im Stande war. Hinzu kommen dann noch die vollmundigen Marketingattacken und Versprechen BEIDER !! Anbieter sowie die Notwendigkeit der Reduktion diverser absichtlich platzierter Nebelkerzen von hauptsächlich einem Anbieter. Sie können mir also glauben, dass eine vernünftige Entscheidung hier wohl keinem von uns leicht fallen wird bzw. leicht gefallen ist. Ich für meinen Teil habe mich daher versucht an Fakten und persönliche Erfahrungen zu halten. Da die bisher genutzten Produkte, trotz unzähliger Unzulänglichkeiten, jedoch grundsätzlich meinen Bedürfnissen entsprochen haben, sah ich nicht unbedingt die Notwendigkeit für einen Systemwechsel. Der "Wechsel" des Anbieters stellt ja bekanntlich in diesem Falle eher die Kontinuitätsvariante dar, so dass ich auch künftig, in dem mir wohlbekanntem (Programm)Umfeld weiterarbeiten kann. Diese Tatsache war für mich DER zentrale Entscheidungspunkt. Wir sind seit 1991 Kunde bei WAGO und waren in dieser Zeit doch eigentlich mehr oder weniger zufrieden mit der angebotenen Produktpalette, was jedoch nicht heißen soll, dass wir keinen Platz für Verbesserungen sehen würden. Seit dem Umstieg auf das WIndows-System (tsenit) weiß auch ich, was es bedeutet, einen Systemwechsel durchzuführen. Diese Erfahrungen haben durchaus geprägt. Warum also sollte ich mich selber überzeugen müssen, dass ein seit 17 Jahren gewählter Weg für mich der richtige ist ?? Natürlich könnte dieser Eindruck für einen geneigten Leser entstehen, jedoch ist es vielmehr für mich eine Bestätigung, dass die ürsprünglich auch von mir prognostizierten Gefahrenstellen bei einem solchen Unterfangen nun auch tatsächlich eintreten und das auch entgegen der Beschwichtigungen durch Addison-Mitarbeiter. Solche Dinge werden sich nun einmal NIE vermeiden lassen. Wir sollten hier also "Überzeugung" NICHT mit "Bestätigung" verwechseln. Vielmehr sei mir an dieser Stelle die durchaus provokante Frage gestattet, ob Sie und alle anderen tsenit-Anwender denn auch ohne WAGO-Kauf durch Addison so ohne weiteres einen Systemwechsel hin zur Neuen Generation von Addison vollzogen hätten ??? Ich glaube wohl eher nicht, da ansonsten ja nicht das Theater um die tsenit-Weiterentwicklung im Gange wäre und schon alle fröhlich die NG nutzen würden, oder ?? Somit muß also NICHT ich zum (quasi)Verbleib bei tsenit (oder besser CSplus) und SBS-Lohn überzeugt werden, sondern doch vielmehr SIE zum (quasi)Wechsel auf die Neue Generation, welche Ihnen jetzt ja Stück für Stück in homöopathischen Dosen innerhalb von tsenit eingeführt wird oder wie sehen Sie das ? Und bei dieser Gelegenheit sollten Sie sich auch mal fragen, warum Addison ausgerechnet mit der "Lohnumstellung" beginnt (das sollte man ja schon zu den Dialogtagen in 2007 umstellen !!), obwohl doch mit SBS angeblich Verträge bis 2011 bestehen !!?? Weil Addison genau weiß, das es wohl nichts komplexeres als diese Lohnumstellung geben wird und hat man den Kunden erst einmal im Lohnbereich umgestellt, wird er wohl zwangsläufig auch mit dem Rest bei diesem Anbieter verbleiben.
Deshalb können Sie mir auch gern glauben, dass ich ganz froh bin, "gewechselt" und doch geblieben zu sein, ohne dass es dafür einer täglichen Dosis Überzeugung bedarf. ;)
Mit freundlichen Grüßen

Andreas Tremel
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Re: Addison Lohn

Beitragvon RainerWK » Do 11. Dez 2008, 13:32

Tremel hat geschrieben:Vielmehr sei mir an dieser Stelle die durchaus provokante Frage gestattet, ob Sie und alle anderen tsenit-Anwender denn auch ohne WAGO-Kauf durch Addison so ohne weiteres einen Systemwechsel hin zur Neuen Generation von Addison vollzogen hätten ??? Ich glaube wohl eher nicht, da ansonsten ja nicht das Theater um die tsenit-Weiterentwicklung im Gange wäre und schon alle fröhlich die NG nutzen würden, oder ?? Somit muß also NICHT ich zum (quasi)Verbleib bei tsenit (oder besser CSplus) und SBS-Lohn überzeugt werden, sondern doch vielmehr SIE zum (quasi)Wechsel auf die Neue Generation, welche Ihnen jetzt ja Stück für Stück in homöopathischen Dosen innerhalb von tsenit eingeführt wird oder wie sehen Sie das ?


Verstehe ich nicht: Ob mit Kauf oder Ohne

Wenn Addison mir eine CD schickt mit ihrem Programm..... und ich meine ein Test scheint überhaupt sinnvoll.... und sich dann ergibt ...... das der Kosten/Nutzen Faktor... incl. max. einkalkuliertem zeitlichen, monetären, etc. Mehraufwand.....über eine absehbare Zeit Vorteile bringt ........
Natürlich.. dann kann ich mir Gedanken über einen Wechsel machen.... und muss es aufgrund sonstiger irgendwiegelagerten Einwände trotzdem nicht.

Also sprich... aktuell wäre diese Vorgabe für mich für einen Wechsel auf NG nicht erfüllt. Also muss ich mir auch keine weiteren Gedanken über so einen kompletten Umstieg machen.
Ich muss mir aber auch keine Gedanken über einen Umstieg zu Schleupen machen, weil ich bislang dazu noch keinerlei Vergleich habe. Man wollte mir zwar mal eine Testversion schicken, sodenn eine bei Release des CSplus verfügbar ist, da ich aber keine erhalten habe, gehe ich davon aus, dass es die wohl nicht gibt.
Einziger für mich handhabbarer Fakt ist also: CSplus Umstieg kostet Geld.

Bei der Eingliederung der NG Komponenten in 10it wird man sehen, wie sich das ganze handhabt. Sobald man erkennen kann, das der zeitliche Arbeitsaufwand höher zu bewerten ist, als der monetäre CSplus Aufwand kann man ja anfangen wieder zu überlegen.
Zumindest in der ESt-Integration kann ich während des Bearbeitens keinen Mehraufwand erkennen, ehr Zeitersparnis....die aber im Moment alleine durch die Zeit bis zum fertigen Aufruf der Komponente schon fast wieder aufgefressen wird. Aber für die erste Integration ist das schon ok.
Ich hätte mir halt gewünscht, das ich für die ESt 2008 wählen kann - 10it System oder NG... denn wenn es mal schnell gehen muss, möchte ich nicht 1 Minute warten, bis nach Neuanlage des Jahres 2008 dann die ESt aufgerufen ist.

Tremel hat geschrieben:Und bei dieser Gelegenheit sollten Sie sich auch mal fragen, warum Addison ausgerechnet mit der "Lohnumstellung" beginnt (das sollte man ja schon zu den Dialogtagen in 2007 umstellen !!), obwohl doch mit SBS angeblich Verträge bis 2011 bestehen !!?? Weil Addison genau weiß, das es wohl nichts komplexeres als diese Lohnumstellung geben wird und hat man den Kunden erst einmal im Lohnbereich umgestellt, wird er wohl zwangsläufig auch mit dem Rest bei diesem Anbieter verbleiben.


Mag ja durchaus ein Grund sein;
ein anderer wird wohl sein, das es halt eine vollständige Komponente ist. Ich brauche nur den Zugriff auf die Mandantendaten, der Rest liegt bei der Komponente selbst.... Also ist der Integrationsaufwand eigentlich relativ gering.
Der Aufwand der Datenübernahme von SBS-Lohn nach NG ist wie ja schon erwähnt natürlich ein ganz anderer.
Grüße
Rainer Wenning-Künne
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Andreas » Do 11. Dez 2008, 23:20

Hallo,

das ein Wechsel Mehr arbeit bedeutet war mir schon klar. Aber nach unserem ersten Wechsel von Lexware zu 10it/SBS sind wir hart im nehmen. Mit SBS bin ich nicht so richtig warm geworden und von daher habe ich diese Gelegenheit genutzt (was nicht bedeutet das SBS schlecht ist) sondern schon nach dieser kurzen Zeit komme ich recht gut mit Addison zurecht.

Ich habe den Eindruck, dass wenn überhaupt nur sehr wenige von 10it zur NG gewechselt sind. Wieso sollte man sonst den Addison Lohn in 10it einbauen ? Man hat doch sehr oft gehört "der Addison Lohn ist OK aber die NG...." !

Die ersten ABrechnungen sind nun durch und es ging ohne nennenswerte Probleme. Bei vielen Sachen fehlt nun noch der Feinschliff aber das ist dann etwas für langweilige kalte Winterabende.

Worauf ich aber wirklich noch gespannt bin, ist das mit den Lizenzen. Addison kenn als kleinste Lizenz 1-4 Lizenzen. Also wer in SBS 1, 2, 3 oder 4 Lizenzen hat hat in Addsion 4 Lizenzen zum ggf. billigeren Preis. Nette Sache aber was wird sein wenn der Lohn in 10it drin ist ?


Also abwarten und Tee trinken...

Grüsse aus Berlin


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Re: Addison Lohn

Beitragvon rkurka » Do 11. Dez 2008, 23:39

Der integrierte 10it Lohn NG wird in gleicher Weise lizenziert wie der SBS Lohn, da die Lizenzierung über die
10it Lizenzierung läuft und nicht über die ADDISON Lizenzierung. Alle weiteren Sachen werden Ihnen im
Projektaufnahmegespräch ja mitgeteilt.
Es ändert sich also für die 10it Benutzer in Betreuung und Bestellung nichts.

Der Grund, warum Module in 10it integriert werden, liegt denke ich auf der Hand. Es gibt ja hier wilde Spekulationen,
was und wie und warum, allerdings gab es immer die Aussage, dass 10it weitergepflegt wird, also ist es auch
nur natürlich, dass man 10it auch weiterhin erweitert und Synergien zwischen den Produktlinien findet.
Da steckt auch kein hinterlistiger Masterplan dahinter, sondern einfach Überlegungen, was gemessen an Ressourcen
und Entwicklungsmöglichkeiten für alle Kunden der beste Weg der Weiterentwicklung sowohl von NG als auch von 10it ist.

Nun ist es eben ein nichttriviales Projekt gewesen, also haben wir uns auch mit Ankündigungen zurückgehalten,
das würden Sie auch so machen, über ungelegte Eier sollte man nicht so viel gackern.
Die Brücke zu schlagen zwischen Erweiterungen der NG und 10it war eben auch die Hauptarbeit der Erweiterungen
von 10it und damit stehen in Zukunft neuentwickelte Funktionen schneller auch den Benutzern der Akte zur
Verfügung.

Dass wir an unserer Produkte glauben und die auch optimal verbinden, mag dem einen oder andern komisch
vorkommen, wir finden das natürlich, deshalb favorisieren wir das Lohn NG Modul. Ich denke das ist ein
ganz normaler Vorgang.

Gruß
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Re: Addison Lohn

Beitragvon KlaRueMa » Fr 12. Dez 2008, 11:02

Hallo!

Die Brücke zu schlagen zwischen Erweiterungen der NG und 10it war eben auch die Hauptarbeit der Erweiterungen
von 10it und damit stehen in Zukunft neuentwickelte Funktionen schneller auch den Benutzern der Akte zur
Verfügung.


Da ist es doch, was stets bestritten wurde mit "für tse:nit ändert sich gar nichts". Diese Mannpower fehlt natürlich um tse:nit in seiner eigenen Entwicklung weiter zu bringen.
Von der Sache her nachvollziehbar und wahrscheinlich langfristig für den User nicht schlecht. Ich bin kein Gegner der NG.

So ist die technische Komponente für mich nicht das Problem. Man hat Zeit zum Abwarten.

Probleme bereiten mir die "weichen Elemente", Abkehr vom Plus-Paket, Einzellizenzierung von Komponenten, Informationsfluß und Verläßlichkeiten der Aussagen.

Jeder sieht ein, daß z.B. ein Fakturierungs- oder ein Warenbewirtschaftungsprogramm nichts mit einer FIBU- oder Bilanzsoftware zu tun hat und gesondert lizenziert werden muß.
Aber die Präsentation einer BWA oder eines Jahresabschlusses? Da gehört m.E. jeweils die beste Möglichkeit in das Plus-Paket, usw.

Information: Die Dialogtage etc. sind ja sehr schön, es gibt auch meist sehr gutes Essen. Bei den Teilnehmern, so ist mein Eindruck aufgrund Gesprächen mit Kollegen, verstärkt sich jedoch der Eindruck, es handelt sich verstärkt um eine Marketingveranstaltung. Die Vorführungen sind sehr schön, es wird aber doch ziemlich unterdrückt, daß diese Vorführung nur unter Zuhilfenahme weiterer kostenpflichtiger Produkte zustande kommen konnte. Der verwunderte Zuhörer (nur ein Beispiel) staunt, daß das Excel-Kassenbuch auch für tse:nit zur Verfügung stehen solle, schweigt zunächst, da er meint, ihm sei etwas entgangen oder es sei ein neues Release gemeint um dann festzustellen, das vom Excel-Kassenbuch in tse:nit nichts zu finden ist. Die beste Schußfolgerung ist: schlechte Information.

Gibt es doch die Newsletter, in denen man die Kunden über den Stand der Entwicklung informieren könnte. Gut, wir haben eine Test-DVD von Addison. Wer hat aber schon die Zeit, sich hier kontinuierlich in das neue Programm einzuarbeiten. Wäre es nicht möglich, in einem Newsletter jeweils ein Thema (in Prosa und nicht in Technikerdeutsch) darzustellen? Man könnte es dann in Praxis nacharbeiten. Dafür etwas weniger Werbung für die Kostenpflichtigen Kurse. Eine gute Software muß sich überwiegend selbst erklären.

Es ist Vertrauen, das wir benötigen. Dieses Vertrauen ist uns zum großen Teil anläßlich der Übernahme abhanden gekommen. Ist dieses Vertrauen da, so wäre dieser ganze Thread nicht nötig, viele Kunden wären bei der Stange geblieben, denn jeder hat die Einsicht, daß es überall menschelt.

Gruß
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Re: Addison Lohn

Beitragvon rkurka » Fr 12. Dez 2008, 14:34

"für tse:nit ändert sich gar nichts": wie ist denn das zu verstehen. Selbstverständlich müssen
wir uns jederzeit Gedanken machen, wie weiter mit 10it. das ist nun mal so, das ist alter
Code (VB6), die Entwicklungswerkzeuge sind nicht mehr käuflich erhältlich sind, also muss es
eine Strategie der Weiterentwicklung geben, das ist im Sinne der Anwender.

So gesehen ist es auch nicht besonders glücklich, meine Aussage so rumzudrehen, das ist ja
nicht zum Schaden der Anwender. Das manche Sachen in andern Zeitabläufen laufen als
das vorgesehen war, liegt auch nicht immer nur in unserer Hand und ist auch kein Gegenstand
öffentlicher Diskussionen, nur kann sich jeder denken, dass Abwerbung von Leuten Zeitabläufe
durcheinanderbringt und Pläne ändert.

Die Präsentation war übrigens schon immer ein separates Produkt (nur bisher eben ein Fremdprodukt,
siehe Hübner & Hübner Kooperation).

Gruß
R. Kurka
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Andreas » Di 16. Dez 2008, 18:18

Hallo zusammen,

ich berichte mal weiter über die kleinen aber nervtötenden Sachen.

Bei der Übernahme SBS / Addison wird aus einem Netto-ABZUG ein ABSCHLAG. Macht Spaß wenn man Abschläge zahlen will.
Aus einer Pensionskasse wird eine Direktversicherung. Und als Ausgleich ändert sich dies auch nicht, wenn man es in Addison umschlüsselt, es bleibt eine Direktversicherung.

Einige Mitarbeiter werden als Fehler gemeldet (keine Abrechnung für Vormonat). Wäre ja auch schlimm wenn dies so wäre, die sind längst ausgeschieden (steht so auch bei Addison im Pers.Stamm drin).

Die in SBS unter Lohnart 950 und 951 stehende Ausbezahlte PV-AG Anteile bzw. KV-AG Anteile gibt es bei Addison nicht, darf man selber basteln. Die Haken die bei Addison dafür vorgesehen sind haben nur in bestimmten Konstellationen eine Wirkung, sonst tut sich da leider nichts.

Grüsse aus Berlin

Andreas Weithaler
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Andreas » Mo 12. Jan 2009, 17:36

Hallo zusammen,

wir sind einen Monat weiter und ich entdecke doch immer wieder was neues.

Positiv: Kindkrankbescheinigungen werden automatisch ausgefüllt, sobald man eine Fehlzeit erfasst hat.
Negativ: Addison kann nur 2 von 3 (Kalendertgl. und 30stel) rechnen, die für den Mandanten günstigere Berechnung nach Arbeitstagen kann es nicht.

Jobketten...schöne Idee aber leider halbherzig ausgeführt. Ich hatte die Idee alle Mandanten die zum 15. Gehälter zahlen zusammenzufassen, dann die, die zum 25 zahlen und was einem sonst noch so an Gemeinsamkeiten einfällt. Nur leider ist es so, das wenn man in einer Mandantenübergreifenden Jobkette etwas ändert diese Änderung sich auf ALLE Jobketten auswirkt. Naja....

Und immer wieder kommen auch echte Kracher. Beim Monatswechsel werden in einem BAT Mandanten alle Lohnartenzuordnungen vom Prog. gelöscht. Resultat...es gibt mal keinen Lohn und man muß alles mühsam per Hand neu eintragen. :twisted:

Und was einem immer wieder nervt, ist das alles was mit den Monaten vor Addison zu tun ist ein Problem. Teilweise nicht durch Addison oder SBS sondern auch die Krankenkassen. (Staatsangehörigkeit 133 mal vor laanger Zeit in SBS eingetragen. Abmeldung wegen Systemwechsel geht. Anmeldung nicht, da der Schlüssel nicht mehr benutzt werden darf. Schöne Idee.

Grüße aus Berlin

Andreas Weithaler
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Re: Addison Lohn

Beitragvon Andreas » Fr 8. Mai 2009, 17:29

Hallo zusammen,

nun haben wir uns ja einige Monate mit Addison herumgeschlagen und sind weiter dabei (also nutzen die Software weiterhin).

Eigentlich sind nun auch alle Probleme beseitigt.

Vieles ist doch etwas besser gelöst als in SBS. Anlegen von Mitarbeiter, 1% Regelung

Das größte Manko sind die Vormonatskorrekturen bzw. das Anlegen von MA in einem bereits abgerechneten Monat.
Ich hoffe das Addison Wort hält und wenihstens eine halbwegsbrauchbare Lösung dafür macht. Im Augenblick kann man Mitarbeiter nur mit Tricks durch die Hintertür rückwirkend anlegen (MA Anlegen, Fehlzeit eintragen, Monat wechseln, Vormonatskorrektur, Fehlzeit wieder raus, aktuellen Monat abrechnen)
Was eigentlich schön ist, wird dann wieder zum Stolperstein. Man kann wunderbar alle Infos und Änderungen für den aktuellen Monat jederzeit eintragen, dadurch hat man zum eigentlichen Abrechnungstermin etwas weniger zu tun. Tja wenn....... Zum Abrechnungstermin trudeln dann ja auch die Korrekturen der Vormonate ein. Einen Vormonat kann man aber nicht korrigieren wenn der aktuelle Monat "offen" ist. Also muß man den "offenen" Monat löschen (damit löscht man natürlich auch alle Änderungen) dann geht man in den Vormonat, macht die Korrekturen, rechnet diesen dann ab (weil mit einer offenen Vormonatskorrektur bekommt man keinen aktuellen Monat angelegt), macht dann den aktuellen Monat auf, trägt wieder alle Änderungen ein, die man gerade vorher gelöscht hat und schon ist man fertig.

Ich wüßte nicht, wie man es hätte schlechter machen können. Aber wie gesagt Addison hat Besserung zugesichert.

Grüsse aus Berlin

Andreas Weithaler
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